News vom 17.08.2018

Hunderte Instagram-Konten gehackt

Ein Artikel von , veröffentlicht am 17.08.2018

Seit Anfang August häufen sich Berichte von NutzerInnen, die durch einen Hack aus ihren Instragram-Konten ausgesperrt wurden. Wer hinter den Angriffen steht und wie der oder die Täter vorgehen, ist unklar. Instagram untersucht die Vorgänge und gibt Tipps, um das eigene Konto abzusichern. Der wichtigste: Ein sicheres Passwort. Am besten mit Passwort-Manager.

Berichte über gestohlene oder verschwundene Instagram-Konten gibt es ständig. Momentan häufen sich diese Berichte aber. Die Geschichten, die hunderte NutzerInnen seit Anfang August auf Twitter, Reddit und in einem Bericht des US-Magazins Mashable erzählen, klingen ganz ähnlich: Die Nutzer können sich nicht mehr einloggen, weil die Hacker das Passwort des Accounts geändert haben. Die verknüpfte E-Mail-Adresse wurde ebenfalls geändert, in eine Adresse mit der russischen Domain-Endung .ru. Dadurch ist es den Betroffenen auch nicht möglich, das Passwort zurückzusetzen.

Wie die betroffenen Konten übernommen wurden, ist bislang nicht geklärt. Ein Nutzer berichtet, dass sein Account trotz eingerichteter Zwei-Faktor-Authentifizierung betroffen war.

Instagram-Konto mit sicherem Passwort schützen

Instagram selbst warnte am Dienstag vor den Hacks und gibt Tipps, um den eigenen Account abzusichern. Falls Ihr Account betroffen ist, gibt es bei Instagram eine Anleitung, gehackte Konten wieder herzustellen. Dies kann aber recht langwierig sein.

Der beste Tipp für Instagram- und alle anderen Online-Konten bleibt nach wie vor: Nutzen Sie ein langes, kompliziertes Passwort und für jeden Account ein anderes. Um einen Passwort-Manager kommen Sie dabei kaum herum. Wir empfehlen dafür das bewährte kostenlose und quelloffene Programm "KeePass".

Wie Sie KeePass auf Android einrichten, nutzen und synchronisieren können, erklären wir Schritt für Schritt in So geht's: KeePass2Android nutzen.

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Miriam Ruhenstroth

Begleitet mobilsicher.de seit der Gründung – zuerst als freie Autorin, dann als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt, das 2020 um den AppChecker erweitert wurde. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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