Ratgeber

Video-Chat Google Duo kurz vorgestellt

Ein Artikel von , veröffentlicht am 16.04.2020
Bild: Pixabay CC0

Google Duo heißt Googles Dienst für sichere Videokonferenzen. Bis zu zwölf Personen können miteinander kommunizieren, ohne dass Google mithören kann. Für die Nutzung muss man allerdings seine Telefonkontakte freigeben.

Google Duo gibt es für Android und iOS und für den Browser (bisher existiert keine Desktop-Anwendung). Für die Anmeldung ist eine Telefonnummer oder ein Google-Konto nötig.

Vorteile: Google Duo bietet kostenlose Ende-zu-Ende-verschlüsselte Video-Chats mit bis zu zwölf Personen. Metadaten zu den Video-Konferenzen werden nach 30 Tagen gelöscht.

Nachteile: In der Android- und iOS-App muss man sein Telefonbuch freigeben, sonst funktioniert der Dienst nicht. Es gilt die allgemeine Google-Datenschutzerklärung.

Tracker in der Android-App: Google Analytics, Google Firebase Analytics. Quelle: Exodus Privacy.

Fazit: Unter den kostenlosen Diensten der einzige, der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Konferenzen mit mehr als fünf Personen für alle Betriebssysteme anbietet.

Hinweis: Google Hangouts bietet ebenfalls Video-Telefonie, allerdings nur transportverschlüsselt - dort kann Google also theoretisch mithören.

Hier geht's zurück zu unserer Übersicht: Homeoffice? Beliebte Dienste und Geheimtipps für Video-Chat.

Weitere Artikel

Reportage 

„Wo sind Sie?“ – Warum diese Frage beim Notruf immer noch gestellt werden muss

Egal ob Unfall, Feuer oder Flut: Im Notfall wählt man 112. Aber wo ruft man da eigentlich an? Und warum ist es fast nirgendwo in Deutschland möglich, Verunglückte per GPS zu orten? Wir haben eine der rund 250 Rettungsleitstellen besucht.

Mehr
Verkehr & Navigation 

Navi-Apps im Check: Komoot – Fahrrad, Wander & Mountainbike Navi

Komoot berechnet Routen speziell für Radfahrer, Wanderer und Läufer. Die Basisversion der App ist kostenlos, weitere Funktionen können dazu gekauft werden. In Sachen Datenschutz schneidet die App aber nicht gut ab: Standortdaten speichert der Dienst dauerhaft und auch Facebook erhält Nutzerdaten.

Mehr
Ratgeber 

Apples Siri: Praktische Wanze?

Siri führt Sprachbefehle auf Apple-Geräten aus. Die Privatsphäre der Nutzer*innen soll dabei geachtet werden. Um zu funktionieren, sendet das Programm jedoch viele persönliche Daten an Apple-Server. Ein Überblick.

Mehr
Kinder und Jugendliche 

Jugendschutzfilter JusProg: Nützlich, aber nicht perfekt

Ihr Kind ist alt genug für ein eigenes Mobilgerät? Dann stehen Sie vermutlich wie tausende andere Eltern vor der Frage, wie Sie es vor Pornografie, Gewalt, Hass im Internet schützen können. Ein Teil der Lösung kann ein Inhaltefilter sein. Ein brauchbares, aber wenig bekanntes Produkt ist JusProg.

Mehr