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Ratgeber

Karneval mit Handy? Unsere App-Tipps

Ein Artikel von , veröffentlicht am 11.02.2018

Im Play-Store finden sich zum Suchwort „Fasching“ dutzende Apps. Viele davon können nicht mehr als einen Tusch abspielen, sind aber vollgestopft mit Werbung und Trackern. Wir haben vier Karneval-Apps herausgesucht, die Sie bedenkenlos nutzen können.

Tipp 1: Alaaf - Karneval Soundboard + Widgets Tusch, Tröten oder Alaaf: Mit dieser simplen App können Sie auch den schlechtesten Witz passend kommentieren.

  • Speicherplatz: 2,59 MB
  • Keine Berechtigungen, die App geht nicht ins Internet
  • Keine Werbung

Tipp 2: Fasching (Kostenpflichtig 0,59 Euro)

Update: Diese App wurde nach Karneval 2018 aus dem Play Store entfernt.

Anbieter: Veritas Data GmbH, Sitz in Darmstadt. Spielt wie Tipp 2 nur einen Tusch. Das besondere: Der Tusch kann durch Bewegen des Handys ausgelöst werden. Wir sagen: Kostet nicht mehr als ein Faschingskrapfen und zieht dafür keinerlei Daten ab. Ein paar Sounds mehr wären allerdings auch schön.

  • Speicherplatz: 10,33 MB
  • Keine Berechtigungen, geht nicht ins Internet
  • Keine Werbung

Tipp 3: JeckApp von karneval.de

Update: Diese App wurde nach Karneval 2018 aus dem Play Store entfernt.

Anbieter ist die Kreissparkasse Köln. Hat nicht nur viele Tuschs und Tröten zum Abspielen, sondern auch Liedtexte, Sprüche und eine Vorlesefunktion für traditionelle Rezepte. Nur, wenn man die integrierte Stadtführung durch Köln (auch mit Vorlesefunktion) aufruft, fragt die App nach dem Standort. Die Audiodateien sind lokal auf dem Gerät gespeichert, was den großen Speicherplatzbedarf erklärt. Dafür funktioniert sie auch weitgehend offline.

  • Speicherplatz: 41,32 MB
  • Bindet Google-Dienste ein, um Orte auf Google-Maps anzuzeigen
  • Berechtigungen: Standort (deaktivierbar) und Internet
  • Nimmt beim Start Kontakt zur Internetadresse jeckapp.netempire.de auf. Die Datenübertragung ist TLS-verschlüsselt.
  • Keine Werbung

 

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Miriam Ruhenstroth

Begleitet mobilsicher.de seit der Gründung – zuerst als freie Autorin, dann als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt, das 2020 um den AppChecker erweitert wurde. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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