Schutzranzen

Schutzranzen: Was taugt die Verkehrs-App?

Die App „Schutzranzen“ soll Kinder im Straßenverkehr schützen: Kinder, auf deren Smartphone die App installiert ist, werden Autofahrern auf einer Karte angezeigt. Nicht nur wir haben Zweifel an Sinn und Zweck einer solchen App – auch der Verein „Digitalcourage“ hat einen offenen Brief verfasst.

Veröffentlicht am
Autor
Schlagworte
Kinder · Standort · Tracking
Drucken

Update: Der Anbieter der Schutzranzen-App, die Coodriver GmbH, hat inzwischen ausführlich zur Kritik von Digital Courage Stellung genommen. Unter anderem liefert die Firma eine genaue und plausible Erklärung für die Verbindungen, welche die App zu den Servern verschiedener Firmen aufbaut. Coodriver weist auch darauf hin, dass der Nutzer des überwachten Gerätes diese Überwachung jederzeit beenden kann.

Einige Schwachstellen, über die hinterlegte Nutzerdaten möglicherweise angreifbar waren, hat der Hersteller ebenfalls behoben. Ob die App wirklich zur Verkehrssicherheit beiträgt, kann man zwar immer noch bezweifeln. Einen fahrlässigen Umgang mit Daten von Kindern kann man dem Hersteller mit den vorliegenden Informationen jedoch nicht nachsagen.


Mehr zu Standortbestimmung und Kinder-Tracking

Sie haben einen Fehler entdeckt oder vermissen einen Artikel zu einem bestimmten Thema?
Schreiben Sie uns eine E-Mail an hinweis@mobilsicher.de!