Schritt für Schritt

USB-Debugging aktivieren

Bug

Es gibt einige sinnvolle Anwendungen, für die der sogenannte „Debugging-Modus“ aktiviert werden muss. Dadurch kann man auf bestimmte Systemkomponenten zugreifen, wenn man das Gerät an eine Computer anschließt. Wir zeigen, wie man ihn einschaltet.

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Backup · Basissicherung · Schnittstelle
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Das „USB-Debugging“ ist eigentlich für Programmierer gedacht, die Android-Apps entwickeln. Um Fehler in ihren Apps leichter zu finden, können sie das Smartphone über ein USB-Kabel am Computer anschließen und über die „Debugging-Schnittstelle“ auf Systemfunktionen zugreifen, die normalerweise für den Zugriff von Nutzern gesperrt sind.

Von diesem Zweck stammt auch der Name. „Debugging“ heißt im Englischen soviel wie „Fehler entfernen“. Die Schnittstelle wird in der Regel von Apps benötigt, die Inhalte vom Gerät auslesen wollen, zum Beispiel Backup- und Synchronisierungs-Apps. Auch manche Wiederherstellungsprogramme brauchen die Schnittstelle.

Hinweis: Es ist einfach, USB-Debugging freizuschalten, geschieht aber auf eigene Gefahr. Bei falscher Anwendung können Probleme entstehen.

Die Screenshots in dieser Anleitung wurden mit einem Motorola G und der Android-Version 5.1 (Lollipop) gemacht. Die einzelnen Menüpunkte und das Erscheinungsbild können je nach Android-Version und Hersteller variieren.

 

Schritt 1: Geräte-Einstellungen öffnen

Öffnen Sie die Geräte-Einstellungen. Scrollen Sie ganz nach unten bis zur Option Über das Telefon und tippen Sie darauf.

Schritt 2: Entwicklermodus aktivieren
Mit diesem Schritt schalten Sie ein spezielles Menü frei, das normalerweise verborgen ist. In diesem Menü können Sie dann das USB-Debugging aktivieren.

Tippen Sie so lange auf den Eintrag Build-Nummer, bis eine Meldung erscheint, dass Sie den Entwicklermodus aktiviert haben. Meist sind das sieben Mal.

Schritt 3: Menüpunkt Entwickler-Optionen öffnen

Navigieren Sie zurück zum Hauptmenü der Geräte-Einstellungen. Nun sehen Sie hier den neuen Menüpunkt Entwickleroptionen. Tippen Sie darauf.

Schritt 4: USB-Debugging aktivieren

Setzen Sie einen Haken bei USB-Debugging. Wichtig: Deaktivieren Sie das USB-Debugging wieder, sobald Sie es nicht mehr brauchen. Sonst ist Ihr Gerät angreifbar für Schadprogramme.

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