Ratgeber

Rückblick: Das Wichtigste im November

Ein Artikel von , veröffentlicht am 28.11.2021

Im November ging es bei uns um Apps, die Ihr Smartphone vor Viren und Ihren Vorratsschrank vor Palmöl-Produkten schützen möchten. Außerdem gab es Neuigkeiten von der alternativen Suchmaschine Startpage und der vermeintlich alternativlosen luca-App.

Neu bei mobilsicher.de

Virenscanner

Schlagzeilen zu Trojanern und anderen Schadprogrammen, die Handys befallen, machen regelmäßig die Runde. Sollte man einen Virenscanner installieren oder reichen die hauseigenen Schutzfunktionen von Apple und Google? Hier geht's zu unserem Überblick.

 

Die CodeCheck-App im Test

Schädliche Inhaltsstoffe vermeiden und bei bewussten Kaufentscheidungen helfen: Das ist das Ziel der CodeCheck-App. In unserem Test zeigte sie dann leider selbst jede Menge unerwünschter Tracking-Zutaten. Eine bessere Wahl ist die App des Community-Projekts Open Food Facts. Auch sie hilft bei der Auswahl gesunder und nachhaltiger Produkte und achtet dabei auf Ihre Privatsphäre.

 

Neuigkeiten von Startpage

Anonyme Übersetzungen und trackingfreie Wettervorhersagen: Die alternative Suchmaschine Startpage hat in den letzten Monaten einige Zusatzfunktionen bekommen. In unserem Beitrag stellen wir sie vor. Für ihren "Nix zu verbergen"-Blog befragt Startpage übrigens regelmäßig Privacy-Menschen nach ihren persönlichen Motiven, sich für Datenschutz stark zu machen. Diesen Monat war unsere Redakteurin Inga Pöting dran.

Darüber spricht das Netz

Datenleck bei Testzentren

Robert Koch auf Corona getestet haben diesen Monat die IT-Sicherheits-Expert*innen von zerforschung. Was witzig klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Durch eine Sicherheitslücke bei einem Online-System, das die Datensätze aus vielen Corona-Teststationen verwaltet, waren nicht nur Hunderttausende dieser Datensätze frei im Internet abrufbar. Man konnte auch nach Belieben Testzertifikate erstellen - sogar für 177-jährige Personen wie Robert Koch.

 

Kauf der luca-App rechtswidrig

Bevor es viel Geld für die umstrittene luca-App ausgab, hätte das Land Mecklenburg-Vorpommern auch Angebote anderer App-Anbieter einholen müssen. Mit diesem Urteil gab das Oberlandesgericht Rostock Anfang November dem Anbieter der Kontaktverfolgungs-App vida Recht, der gegen die Vergabe geklagt hatte. Welche Folgen dieses Urteil haben wird, ist noch unklar. Mehr zu den Hintergründen bei den Kolleg*innen von ZEIT Online.

 

Apples Tracking-Opt-in zeigt Wirkung

10 Milliarden Dollar Verlust hatten Facebook, Snapchat, YouTube und Twitter in den letzten Monaten zu beklagen. Der Grund: Auf iPhones müssen die sozialen Netzwerke Nutzer*innen seit iOS 14.5 um Erlaubnis bitten, wenn sie ihnen personalisierte Werbung ausspielen möchten. Vier von fünf Nutzer*innen lehnen das ab - und vermiesen Facebook & Co. damit das Geschäft. Mehr bei den Kolleg*innen von t3n.

Der Autor

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Thorsten Baulig

ist Social-Media-Manager und Autor bei mobilsicher.de. Außerdem kümmert er sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Davor studierte er Kulturwissenschaft in Siegen und Berlin und organisierte kulturelle und stadtpolitische Veranstaltungen.

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Wir sind wieder da

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3 Argumente für den Bezahldienst Apple Pay

Mit dem Handy an der Kasse bezahlen - das geht mit dem iPhone und der Apple Watch, wenn man eine Bankkarte in der App Wallet hinterlegt. Aus unserer Sicht können Sie den Bezahldienst Apple Pay bedenkenlos nutzen. Unsere drei Argumente erfahren Sie im Video.

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Nicht nur Apps können Sie tracken, auch Geräte-IDs können verräterisch sein. Die beiden Nummern IMSI und IMEI stecken in jedem iPhone und Android-Handy – und sie verraten, wer und wo Sie sind. Wofür Ihr Handy diese Nummern braucht und wer Zugriff auf sie hat, erfahren Sie im Video.

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