Ratgeber

Rückblick: Das Wichtigste im Mai

Ein Artikel von , veröffentlicht am 30.05.2021

Unser YouTube-Kanal startet mit frischem Design, neuem Moderator und Tipps zu sicheren Browsern in den Frühling. Außerdem neu: Unser Text zu Baumarkt- und Shopping-Apps und die dringende Warnung vor einer Apotheken-App. Der Mai im Schnelldurchlauf.

Neu bei uns

Chrome vs. Firefox

Für sicheres Surfen ist ein sicherer Browser die halbe Miete. Warum Firefox immer noch unsere Nummer eins unter den mobilen Browsern ist und wieso Google jährlich Millionenbeträge an den Chrome-Konkurrenten zahlt, erfahren Sie im neuen Video.

Heimwerker*innen aufgepasst!

Dass Baumarkt- und Shopping-Apps Standort- und Adressdaten sowie Suchbegriffe speichern, ist bei ihrer Funktionsweise logisch. An wen sie solche Daten weitergeben, oft weniger. Wir haben die Apps von IKEA, OBI, HORNBACH & Co. unter die Lupe genommen.

App-Warnung: SHOP APOTHEKE

Welche Medikamente Sie in einer Apotheken-App suchen, kann viel über Ihre Gesundheit verraten. Wenn solche Daten mit Ihrer Person verknüpft und an Dritte weitergegeben werden, ist die Datenschutz-Katastrophe perfekt. Genau das tat im Test leider die beliebte SHOP-APOTHEKE-App. Von ihr können wir daher nur abraten.

Darüber spricht das Netz

luca-App: Desaster ohne Ende

luca-app

Mit einer genialen Aktion hat das Peng!-Kollektiv Anfang Mai gezeigt, wie anfällig die Kontaktverfolgungs-App luca für Falschangaben ist. Nun stellt sich heraus, dass mit ihr außerdem Schadsoftware in Gesundheitsämter eingeschleust werden kann.  Der zugrundeliegende Fehler ist schon lange bekannt. Mehr dazu bei den Kolleg*innen von ZEIT Online.

Gesprächig: Die CDU-connect-App

Eine einzige Baustelle ist die App der CDU für Wahlkampfhelfer*innen, CDU-connect. Erst wurde bekannt, dass Daten aus der App, beispielsweise zur politischen Gesinnung von Befragten, über Jahre frei zugänglich im Netz standen. Nach einem Update ist dieser Fehler zwar behoben, Daten reicht die App trotzdem noch weiter - und zwar ausgerechnet an Facebook.

Neue WhatsApp-Nutzungsbedingungen

Zum Running Gag werden langsam die neuen WhatsApp-Nutzungsbedingungen. Wer ihnen nicht bis zum 15. Mai zugestimmt hat, sollte ursprünglich bestimmte Funktionen nicht mehr nutzen können. Doch auch das nahm WhatsApp nun wieder zurück. Was sich ändert (oder auch nicht) und warum so oder so nichts für die Nutzung von WhatsApp spricht, hat mobilsicher-Projektleiterin Miriam Ruhenstroth im Deutschlandfunk erklärt.

Der Autor

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Thorsten Baulig

Thorsten Baulig ist Social Media-Manager und Autor bei mobilsicher.de. Außerdem kümmert er sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor studierte und arbeitete er im Kulturbereich.

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App-Berechtigungen bei F-Droid

Wer auf Android den alternativen App-Store F-Droid nutzt, liest beim Installieren neuer Apps viele Berechtigungen. Damit möchte der Store Transparenz schaffen. Die F-Droid-App selbst benötigt übrigens keine zustimmungspflichtigen Berechtigungen – einige Optionen sind aber praktisch.

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Ihr Kind ist alt genug für ein eigenes Mobilgerät? Dann stehen Sie vermutlich wie tausende andere Eltern vor der Frage, wie Sie es vor Pornografie, Gewalt, Hass im Internet schützen können. Ein Teil der Lösung kann ein Inhaltefilter sein. Ein brauchbares, aber wenig bekanntes Produkt ist JusProg.

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Auch im Urlaub sicher in Kontakt bleiben

Wer im Ausland von außergewöhnlichen Ereignissen überrascht wird, ist schnell von der üblichen Kommunikation abgeschnitten. Diese Erfahrung machten auch Türkei-Reisende, als es infolge des Putschversuchs zu Sperrungen kam. Doch nicht nur dort müssen Reisende mit Einschränkungen rechnen.

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