Ratgeber

Rückblick: Das Wichtigste im April

Ein Artikel von , veröffentlicht am 01.05.2022

Wir haben Apotheken-Apps gecheckt, fünf Argumente für die nächste Diskussion über Datenschutz gelistet und bei Aldi hinter die App-Kulissen geschaut. Das Netz sprach derweil über den Verkauf von Twitter und über Virenscanner, die Dokumente im Internet verlieren.

Neu bei mobilsicher.de

Apotheken-Apps im Test

Welche Medikamente Sie nehmen, kann viel über Ihre Gesundheit und gewählte Behandlungsmethoden verraten. Unser Test von fünf Versandapotheken und Lieferdiensten zeigt: Viele Apps geben persönliche Informationen an andere Unternehmen weiter – darunter den Namen, die Adresse und eindeutigen Gerätedaten. Alle Testergebnisse finden Sie hier.

5 Argumente für Datenschutz

Nur, wenn wir alle unsere Privatsphäre verteidigen, können Menschen in Gefahr im Verborgenen agieren, ohne sich verdächtig zu machen. Das ist eines unserer fünf Argumente für den Datenschutz, mit denen Sie in der nächsten Diskussion überzeugen können. Hier geht's zum Video bei YouTube oder PeerTube.

Aldi-Apps im Test

Gibt's bei meinem Aldi gerade Rapsöl? Die App der Supermarktkette Aldi Süd kann das beantworten. Allerdings gibt sie Ihre gesamte Suchhistorie und Gerätedaten an Dritte weiter. Beim Schwesterunternehmen Aldi Nord interessiert sich auch noch Facebook für Ihre App-Nutzung. Zum Test der Aldi Süd-App bitte hier entlang, den Test der Aldi Nord-App finden Sie hier.

Darüber spricht das Netz

Elon Musk kauft Twitter

Nach kurzem Widerstand ist der Verwaltungsrat des Kurznachrichtendienstes Twitter eingeknickt und hat einem Übernahmeangebot des Milliardärs und Tesla-CEOs Elon Musk in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Was das für Twitters Zukunft bedeuten könnte, lesen Sie bei den Kolleg*innen von ZEIT Online. Unseren frisch aktualisierten Einstiegs-Guide zur Twitter-Alternative Mastodon finden Sie hier.

Vorsicht beim Virenscan für E-Mail-Anhänge

E-Mail-Anhänge online auf Viren zu überprüfen, kann dazu führen, dass die Dokumente auch für andere Menschen lesbar sind. Bei ihrer Recherche stießen die Kolleg*innen von heise.de online auf öffentlich zugängliche Arztbriefe, Bewerbungsschreiben und Arbeitsverträge. Mehr dazu hier.

Schutz vor Einschüchterungsklagen

Wer Journalist*innen mit Klagen droht, um sie einzuschüchtern, soll in der EU bald selbst angezeigt werden können. Den Vorschlag für ein entsprechendes Gesetz hat die EU-Kommission diesen Monat vorgelegt. So sollen Personen geschützt werden, die etwa über Geldwäsche oder Korruption berichten. Mehr dazu bei netzpolitik.org.

Der Autor

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Thorsten Baulig

ist Social-Media-Manager und Autor bei mobilsicher.de. Außerdem kümmert er sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Davor studierte er Kulturwissenschaft in Siegen und Berlin und organisierte kulturelle und stadtpolitische Veranstaltungen.

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