Ratgeber

Corona-Epidemie eindämmen per Smartphone? Diese Apps stehen zur Debatte

Ein Artikel von , veröffentlicht am 01.04.2020, bearbeitet am30.04.2020
Bild: Pixabay CC0 / Raparraga

Derzeit ist allerorts die Rede von Apps, mit denen Kontakte zu Corona-Infizierten nachvollzogen werden können. Welche Tracing-App wird hierzulande das Rennen machen? Wir stellen einige wichtige Apps vor und schätzen ihre Wirksamkeit und ihr Datenschutzrisiko ein.

Pan European Privacy Protecting Proximity Tracing (PEPP-PT)

Tracing-App auf Bluetooth-Basis, auf zentrale Datenspeicherung ausgelegt. Bis zur Entscheidung der Bundesregierung, auf eine dezentrale Technologie zu setzen, galt PEPP-PT als aussichtsreichster Kandidat für eine in Deutschland flächendeckend eingesetzte Tracing-App. [Ganzer Beitrag]

Trace Together

Tracing-App auf Bluetooth-Basis, derzeit in Singapur im Einsatz. Betrieben vom Gesundheitsministerium Singapur. Wurde als Grundlage für eine entsprechende Lösung in Deutschland diskutiert. Nachteil: Telefonnummern aller Teilnehmer*innen werden zentral gespeichert. [Ganzer Beitrag]

Stopp Corona - mein Kontakt-Tagebuch

Die Corona-Tracing-App auf Bluetooth-Basis ist derzeit nur in Österreich im Einsatz. Anbieter ist das Österreichische Rote Kreuz. Eine Untersuchung des Programmcodes durch unabhängige Expert*innen brachte etliche Mängel beim Datenschutz ans Licht. Nun soll die App baldmöglichst auf das vollständig dezentrale Konzept auf Basis von DP3T umgestellt werden. [Ganzer Beitrag]

GeoHealthApp

Tracing-App auf Basis von Standortdaten. Als erste App ihrer Art in Deutschland über Apples App-Store sowie den Google Play-Store verfügbar. Anbieter ist das Health Tech Cluster Switzerland. Spendenfinanziert. [Ganzer Beitrag]

Pandoa

Ergebnis aus dem 48-Stunden Hackathon der Bundesregierung Ende März. Tracing-App auf Basis von Standortdaten, derzeit als Prototyp vorhanden. Zeitpunkt der Veröffentlichung und Geschäftsmodell sind unklar. [Ganzer Beitrag]

 

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Projektleiterin. Miriam Ruhenstroth hat mobilsicher.de seit Beginn des Projektes begleitet – zuerst als freie Autorin, später als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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