Browser und Suchmaschinen

Chrome Inkognito-Modus: Privat, aber nicht anonym

Ein Artikel von , veröffentlicht am 16.05.2019, bearbeitet am06.06.2019
Bild: Chrome

Der sogenannte Inkognito-Modus von Googles Chrome-Browser ist hilfreich, wenn man zum Beispiel ein Gerät mit anderen gemeinsam nutzt. Denn in diesem Modus speichert der Browser keine Daten über das eigene Surfverhalten. Aber Achtung: Gegenüber den Webseiten und dem Internetanbieter ist man damit nicht anonym.

Das ist der Inkognito-Modus im Chrome-Browser

Im Inkognito-Modus speichert der Browser Google Chrome nicht, welche Seiten Sie aufgerufen und welche Dateien Sie heruntergeladen haben. Er blockiert außerdem Cookies, speichert keine Passwörter und legt keine Bilder von besuchten Webseiten in den Cache.

Wenn Dritte Zugang zu Ihrem Gerät haben, können sie dann nicht nachvollziehen, welche Seiten Sie aufgerufen haben. Das kann nützlich sein, wenn man Geräte mit anderen gemeinsam nutzt. Gegenüber den aufgerufenen Webseiten und dem Internetanbieter sind Sie in diesem Modus aber nicht anonym. Diese sehen weiterhin zumindest Ihre IP-Adresse.

Wirklich anonym surfen kann man über das Tor-Netzwerk. Wie das funktioniert, erklären wir im Beitrag Anonym surfen mit Tor (Android).

Inkognito-Modus nutzen

  • Öffnen Sie Chrome und tippen Sie auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke
  • Wählen Sie den Menüpunkt „Neuer Inkognito-Tab“ aus
  • Es öffnet sich ein leeres Inkognito-Browser-Fenster

In den Standardmodus wechseln

Tippen Sie aus dem Inkognito-Modus heraus auf das rechteckige Zahlen-Symbol, links oben neben den drei Punkten. Am linken Bildschirmrand erscheinen dann die geöffneten Webseiten im Standardmodus. Wenn Sie kein Zahlen-Symbol sehen, tippen Sie rechts oben auf die drei Punkte und wählen Sie den Punkt Einstellungen aus. Tippen Sie dann auf Tabs und Apps zusammen anzeigen, um diese Option zu deaktivieren.

Zwischen Standard- und Inkognito-Modus wechseln

Um zwischen den beiden Konfigurationen hin und her zu wechseln, wischen Sie von links nach rechts oder von rechts nach links und tippen Sie dann auf den entsprechenden Tab.

Die Autorin

E-Mail

m.ruhenstroth@mobilsicher.de

PGP-Key

0xAC27FCDCF277F1E4

Fingerprint

E479 C1CD 0FC9 E373 A4B3 F5DB AC27 FCDC F277 F1E4

Miriam Ruhenstroth

Projektleiterin. Miriam Ruhenstroth hat mobilsicher.de seit Beginn des Projektes begleitet – zuerst als freie Autorin, später als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

Weitere Artikel

Ratgeber 

Verschlüsselte Messenger: Threema, Signal, Telegram, WhatsApp

Seit den Enthüllungen von Edward Snowden gibt es immer mehr Messenger-Apps, die verschlüsselte Kommunikation anbieten und dabei einfach und komfortabel sind. Wir haben die beliebtesten WhatsApp-Alternativen getestet und erklären ihre Vor- und Nachteile.

Mehr
Ratgeber 

Was ist eigentlich Datenschutz?

Viele Menschen finden Datenschutz wichtig. Aber welche Ideen stecken eigentlich genau dahinter? Für den Umgang mit privaten Daten gibt es klare Richtlinien - und manches ist sogar besser geregelt, als man denkt. Ein Überblick.

Mehr
Ratgeber 

Ratgeber: Handy geklaut oder verloren? So sorgen Sie vor

Jeden Tag werden unzählige Mobilgeräte gestohlen oder irgendwo verloren. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, um Ihr Gerät auf diesen Fall vorzubereiten. Im Verlustfall können diese Vorkehrungen den Schaden zumindest zu begrenzen.

Mehr
Schwerpunkt 

Datensicherung und Backups

Die Kontakte, Fotos und Nachrichten auf Ihrem Smartphone sind Ihnen lieb und teuer? Dann empfehlen wir ein regelmäßiges Backup. Hier finden Sie Vorschläge und Tipps für die Datensicherung bei Android und iOS.

Mehr