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Firefox Klar: Geeignet als Zweit-Browser

firefox klar

Der Browser Firefox Klar verspricht privates Surfen. Analysedaten werden nur nach Zustimmung übermittelt. Doch Firefox Klar ist in seinen Funktionen eingeschränkt. Daher bleibt er ein Zweit-Browser für besondere Gelegenheiten oder zum Einbinden als Werbeblocker in Safari.

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Browser · Firefox · Firefox Klar · Tracking
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Auf einen Blick

Das ist Firefox Klar

Der Browser aus dem Hause Mozilla bewirbt sich als besonders privatphärefreundlich. Der Hersteller, die Mozilla Corporation, gehört der Mozilla-Stiftung, die sich für Transparenz und Datenschutz im Internet engagiert. International ist der Browser auch als „Firefox Focus“ bekannt.

Firefox Klar ist eine besondere Variante des regulären Firefox-Browsers. Unerwünschte Elemente wie Werbung, Social-Media-Schaltflächen und Tracker werden darin aktiv und standardmäßig blockiert.

Wie alle Mozilla-Produkte ist auch Firefox Klar quelloffen, das heißt, jeder kann den Programmcode ansehen und überprüfen. In der Standard-Einstellung überträgt der Browser keine Daten an Mozilla.


Kein vollwertiger Browser

Firefox Klar ist eher eine Browser-Sparversion. Wichtige Funktionen fehlen. So kann man immer nur in einem Fenster surfen, es existieren keine Tabs, man kann keine Startseite einstellen oder Zugangsdaten verwalten.

Außerdem fehlt eine Ausnahmefunktion, um bestimmte Seiten automatisch vom Werbeblocker auszunehmen (whitelist). Seiten, die mit Firefox Klar nicht funktionieren, muss man derzeit in einem anderen Browser öffnen.

Firefox Klar bleibt damit ein Ausnahme-Browser für besondere Gelegenheiten, den man parallel zu Safari nutzt. Nützlich ist er auch als externer Trackingschutz bzw. Werbeblocker für den Safari-Browser. Dazu kann man Firefox Klar in den Safari-Browser integrieren.

Als Alternative zu Safari empfehlen wir den regulären Firefox für iOS. Er bietet alle wichtigen Browser-Funktionen und verfügt inzwischen über alle Schutzoptionen gegen Tracking, die es auch im Klar-Browser gibt.


Fauxpas: Firefox Klar übertrug Daten an Analysedienst

Anfang 2017 geriet der Firefox Klar in die Kritik. Wie IT-Spezialist Hermann Sauer von der Firma Comidio GmbH und der Journalist Peter Welchering im Deutschlandfunk berichteten, übertrug der Browser Daten an den Analysedienst „Adjust GmbH“ – ohne Nutzer*innen darauf hinzuweisen.

Inzwischen hat Mozilla den Analysedienst Adjust nach eigenen Angaben aus Firefox Klar entfernt. Im Test konnte mobilsicher.de auch keine Verbindungsaufnahme mehr zu Adjust feststellen (getestet am 03.05.2018).

Stattdessen nutzt Firefox Klar jetzt den Mozilla-eigenen Analysedienst – allerdings erst nach expliziter Zustimmung (Opt-In). Standardmäßig ist die Analyse ausgeschaltet und Firefox Klar überträgt keinerlei Daten an Mozilla.

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