Ratgeber

Schritt für Schritt: Bluetooth-Geräte entkoppeln

Ein Artikel von , veröffentlicht am 31.08.2015

Einmal über Bluetooth gekoppelte Geräte können sich ohne weitere Authentifizierung miteinander verbinden. Auch dann, wenn eines der Geräte zum Beispiel seinen Besitzer gewechselt hat. Daher sollten nicht mehr benötigte Bluetooth-Verbindungen entfernt werden.

Das Aussehen der Screenshots kann bei unterschiedlichen Geräten und Versionen variieren. Diese Screenshots wurden mit einem Samsung Galaxy S5 und der Android-Version 5.0 (Lollipop) gemacht.

1. Geräte-Einstellungen öffnen

Tippen Sie auf das Symbol mit dem Zahnrad oder den gekreuzten Werkzeugschlüsseln, um die Geräte-Einstellungen zu öffnen.

2. Bluetooth-Menü öffnen

Suchen Sie den Punkt Bluetooth und tippen Sie darauf. Aussehen und Anordnung der Menüpunkte können je nach Gerät und Einstellung variieren.

3. Gerät auswählen, das entkoppelt werden soll

Auf diesem Bildschirm werden Geräte angezeigt, mit denen Sie sich bereits gekoppelt haben, in diesem Beispiel das Xperia Z3. Sie erkennen sie auch an dem Zahnrad-Symbol, das neben dem Geräte-Namen angezeigt wird. Zusätzlich sehen Sie Geräte, die in der Nähe sind und Bluetooth aktiviert haben, aber noch nicht gekoppelt wurden. In diesem Beispiel das THINKPAD. Sie sehen diese Anzeige nur, wenn Ihr eigenes Bluetooth aktiviert ist. Falls es nicht aktiviert ist, tippen Sie auf den Punkt oben rechts. Tippen Sie auf das Zahnradsymbol, um das gewünschte Gerät auszuwählen.

4. Entkoppeln

Tippen Sie nun auf Entkoppeln. Das Gerät muss sich nun erneut authentifizieren, wenn es sich über Bluetooth mit Ihrem Gerät verbinden will. Es wird im Bluetooth-Menü als verfügbar angezeigt, nicht mehr als gekoppelt. Das passiert unter Umständen auch dann, wenn das entkoppelte Gerät gar nicht in der Nähe ist. Um die Anzeige zu aktualisieren, schalten Sie Bluetooth kurz aus und wieder ein.

 

Die Autorin

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Miriam Ruhenstroth

begleitet mobilsicher.de seit der Gründung – zuerst als freie Autorin, dann als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt, das 2020 um den AppChecker erweitert wurde. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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