Ratgeber

Bildschirmsperre einrichten (iOS 8)

Ein Artikel von , veröffentlicht am 04.09.2015

Wenn Sie keine Bildschirmsperre einrichten und Ihr Telefon oder Tablet abhanden kommt, kommen Diebe und Finder an nahezu alle persönlichen Daten auf Ihrem Gerät. Hier zeigen wir, wie Sie eine Bilschirmsperre für Ihr iPhone oder iPad einrichten können.

Die Screenshots in dieser Anleitung wurden mit einem iPad Mini und der iOS-Version 8.4.1 erstellt. Die einzelnen Menüpunkte und das Erscheinungsbild können je nach Version variieren.

Klicken Sie auf Ihrem Startbildschirm auf Einstellungen.

In der linken Spalte finden Sie den Menüpunkt Code beziehungsweise Touch ID und Code. Wenn Sie nun auf Code aktivieren tippen, können Sie einen Sperrcode für Ihr iOS-Gerät einrichten.
Geben Sie einen vierstelligen Code ein. Die Eingabe muss wiederholt werden. Aber Achtung: Es gibt keine Möglichkeit, sich den Code zusenden zu lassen, wenn Sie ihn vergessen. Auch Apple kennt den Code nicht und kann das Gerät nicht entsperren. Im schlimmsten Fall müssen Sie das iPhone oder iPad auf den Werkszustand zurücksetzen oder das jüngste Backup zurückspielen – in beiden Fällen gehen Nutzerdaten verloren.
Unter dem Punkt Code anfordern kann man festlegen, nach wie vielen Minuten die Bildschirmsperre aktiv wird, wenn man das Gerät nicht benutzt. Wir empfehlen diese Einstellung auf Sofort zu setzen. Das ist zwar etwas nervig, da man jedes Mal, wenn man das Gerät nutzen möchte, den Code eingeben muss. Es ist aber zugleich die sicherste Option.
Ein vierstelliger Code kann leichter geknackt werden als ein langes Passwort. Sollten Sie ein Passwort bevorzugen, dann müssen Sie den Schieberegler Einfacher Code nach links ziehen.
Sie werden nun aufgefordert, zuerst Ihren bestehenden Code und dann das neue Passwort einzugeben. Dies kann aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen.
Unter dem Punkt Im Sperrzustand Zugriff erlauben können Sie bestimmen, welche Dienste und Anwendungen trotz Sperrbildschirm funktionieren beziehungsweise angezeigt werden. Mitteilungsansicht bedeutet etwa, dass Sie über eingehende SMS, E-Mails oder Push-Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm informiert werden. Auch der Zugriff auf den Sprachassistenten Siri ist möglich. Wir empfehlen, alle Schieberegler nach links zu ziehen und damit zu deaktivieren.
Unter dem Punkt Daten löschen kann die automatische Datenlöschung des Geräts nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen aktiviert werden. Das bedeutet, wenn jemand das iPad oder iPhone findet oder stiehlt, hat er oder sie nicht unendlich viele Versuche, den Code oder das Passwort herauszufinden. Nach zehn Versuchen werden alle Daten auf dem Gerät gelöscht.
Diese Daten löschen-Funktion ist empfehlenswert. Wer allerdings Kinder im Haus hat, die Zugriff auf das iPhone oder iPad haben, sollte sich genau überlegen, ob er diese Funktion aktivieren will. Denn nach zehn Fehlversuchen werden die Daten gelöscht – egal, wer das Gerät nutzt.
Wenn Sie nun das Gerät aus- und wieder anschalten, werden Sie aufgefordert, den Code einzugeben. Es gibt bei einem Code keine OK- oder Enter-Taste, nach der vierten Zahl entsperrt sich das Gerät. Bei einem Passwort müssen Sie zusätzlich auf OK tippen.

Weitere Artikel

Messenger 

Messenger-App Hoccer: 2020 eingestellt

Hoccer wurde von der Stiftung Warentest 2015 zum Testsieger in Sachen Datenschutz gekürt. Wegen der Coronakrise stellten die Betreiber*innen 2020 jedoch den Betrieb ein.

Mehr
Ratgeber 

Liste: Wichtige Identifier bei Android

In unseren App-Tests und beim Thema Tracking erwähnen wir sie regelmäßig: Sogenannte Identifier, also Identitäts-Informationen wie Android-ID oder IMEI. Wir erklären, was die rätselhaften Abkürzungen bedeuten und was sie mit Privatsphäre zu tun haben.

Mehr
Ratgeber 

Fremde WLANs nutzen

Die drahtlose Verbindung ins Internet, WLAN, ist eine praktische Sache. Sie ist meistens schneller und günstiger als die mobile Datenübertragung. Wer WLAN-Zugänge mit Smartphone oder Tablet nutzen möchte, sollte jedoch ein paar Punkte beachten.

Mehr
Soziale Netzwerke 

Was Sie über Instagram wissen sollten

Auf Instagram kann man neben Fotos auch Stories und Live-Videos mit seinen Followern teilen. Mehr als als eine Millarde Menschen nutzen die Social-Media-Plattform weltweit. Seit 2012 gehört der Dienst zu Facebook. Wie sieht es mit Sicherheit und Datenschutz aus?

Mehr