Der Start mit iOS

So ändern Sie Ihre Bildschirmsperre auf dem iPhone

Ein Artikel von , veröffentlicht am 12.08.2017, bearbeitet am31.10.2019

Wenn Sie Ihr iPhone oder iPad einrichten, müssen Sie eine sechsstellige PIN als Bildschirmsperre festlegen. Die zusätzliche Nutzung von Touch-ID und Face-ID ist optional. Wie Sie Ihre Bildschirmsperre nachträglich ändern können, erklären wir hier.

Die Screenshots in dieser Anleitung gelten für die iOS-Versionen 10.3.3 bis 13.1.3. Die einzelnen Menüpunkte und das Erscheinungsbild können je nach Version leicht abweichen.

Klicken Sie auf Ihrem Startbildschirm auf Einstellungen.
Scrollen Sie zum Menüpunkt Code. Bei Geräten mit Touch ID Touch ID & Code.
Wenn Sie auf Code aktivieren tippen, können Sie einen Sperrcode für Ihr iOS-Gerät einrichten.
Wenn Sie einen Code definieren, gibt es keine Möglichkeit, sich den Code zusenden zu lassen, wenn Sie ihn vergessen. Im schlimmsten Fall müssen Sie das Gerät auf den Werkszustand zurücksetzen. Standardmäßig ist ein sechsstelliger Code vorgesehen. Wenn Sie auf Codeoptionen tippen, können Sie auch andere Längen einstellen.
Unter Eigener numerischer Code können Sie einen längeren Code aus Zahlen wählen, unter Eigener alphanumerischer Code ein Passwort aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen definieren. Dies ist die sicherste Option, sie ist aber auch schwer einzugeben.
Nachdem Sie den Code eingestellt haben, fragt Apple, ob Sie den Code benutzen wollen, um Ihr Apple-ID-Passwort mit dem iPhone zu ändern. Wollen Sie das, müssen Sie hier noch mal die Apple-ID bestätigen. Ansonsten klicken Sie Abbrechen.
Unter dem Punkt Code anfordern kann man festlegen, nach wie vielen Minuten die Bildschirmsperre aktiv wird, wenn man das Gerät nicht benutzt.
Wir empfehlen diese Einstellung auf Sofort oder zumindest einen möglichst kurzen Zeitraum zu setzen.
Unter dem Punkt Im Sperrzustand Zugriff erlauben können Sie bestimmen, welche Dienste und Anwendungen trotz Sperrbildschirm funktionieren beziehungsweise angezeigt werden. Mitteilungszentrale bedeutet etwa, dass Sie über eingehende SMS, E-Mails oder Push-Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm informiert werden. Am sichersten ist es, alle Schieberegler nach links zu ziehen und damit zu deaktivieren.
Unter dem Punkt Daten löschen können Sie einstellen, dass nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen die Daten des Geräts automatisch gelöscht werden. Wenn jemand das Gerät findet oder stiehlt, hat er oder sie nicht unendlich viele Versuche, den Code herauszufinden. Aber Vorsicht: Nach zehn Fehlversuchen werden die Daten gelöscht – egal, wer das Gerät nutzt. Wenn Sie Kinder im Haus haben, raten wir von dieser Funktion ab.
Wenn Sie das Gerät aus- und wieder anschalten, werden Sie aufgefordert, den Code einzugeben. Es gibt bei einem Code keine OK- oder Enter-Taste, nach der letzten Zahl entsperrt sich das Gerät von selbst. Bei einem Passwort müssen Sie zusätzlich auf OK tippen.
Mehr zum Thema in unserem Text Wie sicher ist die Bildschirmsperre?

Mitarbeit: Claus Hesseling

Geschrieben von

E-Mail

v.djordjevic@mobilsicher.de

PGP-Key

0x477808DD41C89FD3

Fingerprint

2297 8B0F AABB CE5A 6CCF D7F6 4778 08DD 41C8 9FD3

Valie Djordjevic

Valie Djordjevic ist Redakteurin bei mobilsicher.de. Sie arbeitet auch als Dozentin zu den Themen Schreiben, Internet, Urheberrecht. Sie ist Mitbegründerin und Redakteurin von iRights.info, einem Informationsportal zu Recht in der digitalen Welt. Seit sie 1995 selbst eine Modemkarte in ihren PC eingebaut hat, ist sie in verschiedenen Netzprojekten tätig. Bei Mobilsicher interessiert sie sich für iOS, Datenschutz und Trackingdienste.

Weitere Artikel

YouTube-Video 

WhatsApp: So können gesendete Dateien manipuliert werden

Chats in Ende-zu-Ende-verschlüsselten Messengern können Dritte nicht mitlesen. Allerdings lassen sich Bilder, PDFs und Sprachnachrichten bei WhatsApp abfangen, bevor sie verschlüsselt werden. Die gute Nachricht: Sie können etwas dagegen tun.

Ansehen
YouTube-Video 

Schnüffelmodule in kostenlosen Apps

Werbung in Apps ist oft nervig, aber noch problematischer ist, dass Werbemodule darin oft viele Daten ausspähen. Diese gehen nicht nur an die App-Entwickler, sondern auch an Werbefirmen. Wir erklären, was Sie tun können, um Ihre Daten zu schützen.

Ansehen
Kinder und Jugendliche 

Was tun bei Cybermobbing?

Wer von Cybermobbing betroffen ist, erlebt oft eine große Ohnmacht. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu wehren. Trifft es Kinder und Jugendliche, sind auch Eltern, Mitwissende und vor allem Schulen in der Pflicht, bei Mobbing über digitale Kanäle einzugreifen.

Mehr
YouTube-Video 

Anleitung: So löschen Sie WhatsApp richtig

Keine Lust mehr auf WhatsApp? Dann denken Sie daran, Ihr Profil zu löschen, bevor Sie die App vom Handy werfen. Nur dann sind Sie wirklich vom Dienst abgemeldet. Im Video zeigen wir, wie das geht.

Ansehen