Ratgeber

Apps des Monats – die spannendsten im September

Ein Artikel von , veröffentlicht am 27.09.2020

Samsung-Handys kindersicher machen, Lehrer*innen den digitalen Unterricht erleichtern und Fahrpläne in ganz Deutschland anzeigen – das können unsere Apps des Monats. Außerdem im Visier: die Bezahldienste Google Pay und Paypal.

Öffi

Die Fahrplan-App Öffi empfehlen wir schon lange und immer wieder gern, im aktuellen Test schneidet sie genauso gut ab wie zuvor. Öffi zeigt Fahrpläne aus vielen Städten und Regionen an, inzwischen sind auch viele Orte im Ausland dabei.

Die App gibt's nur für Android. Sie ist quelloffen, kostenlos und werbefrei. Hier geht's zu unserem Text. 

Samsung Kids

Die Kindersicherung des Smartphone-Herstellers Samsung heißt bis Android 8 Samsung Kindermodus, ab Android 9 Samsung Kids. Die neuere Version ist deutlich sicherer und sauberer. Die Dienste gibt es nur für Samsung-Handys.

Alles auf einen Blick gibt's hier: Kindersicherung bei Samsung: Kindermodus und Samsung Kids. Anleitungen zum Einrichten finden Sie hier für den Kindermodus und hier für Samsung Kids.

Firefox

Das große Update auf Firefox Daylight hat der mobile Android-Browser nicht ganz unbeschadet überstanden. Bisher lassen sich beispielsweise nur wenige Add-Ons nutzen und als Standard-Suchmaschine ist nach dem Update Google eingestellt.

Zumindest das können Sie sofort ändern: Firefox-App: So legen Sie eine Suchmaschine fest (Android).

Google Pay

Vergangenen Monat haben wir unseren Text zu Google Pay aktualisiert und waren noch mal neu geschockt: diese App schießt wirklich den Datenkatastrophen-Vogel ab.

Alles auf einen Blick bekommen Sie in unserem neuen Video 3 Argumente gegen den Bezahldienst Google Pay. Für Menschen, die die App dennoch nutzen möchten, empfehlen wir dieses Video: Google Pay: Wenn, dann mit dieser Einstellung.

Paypal

Wer Paypal nutzt, produziert sehr viel mehr Transaktionsdaten als bei einer reinen Banküberweisung. Paypal gibt's für Android und für iOS.

Der Bezahldienst schaut genau hin, was Sie kaufen und teilt sein Wissen mit Dritten. Mit wem? Theoretisch mit allen, sagt die Datenschutzerklärung: Was Sie über PayPal wissen sollten.

Socrative

Pünktlich zum Schulbeginn haben wir drei Interaktions-Apps für den Unterricht getestet. Alle drei gibt's für Android und iOS. Die Quiz-App Socrative schneidet am besten ab: Sie hat ein nachvollziehbares Geschäftsmodell, bindet keine Werbung ein und analysiert Nutzer*innen nicht.

Besonders positiv: für Schüler*innen funktioniert sie ohne Registrierung - sensible Daten werden so gar nicht erst erhoben. Hier geht's zu unserem Text.

Padlet

Padlet kommt häufig im Unterricht zum Einsatz, ist aber nicht als reine Lern-App konzipiert und dadurch besonders vielseitig. Aus Datenschutzsicht können wir von ihrer Nutzung jedoch leider nur abraten.

Die App baute im Test eine Internetverbindung zu sieben Drittanbietern auf, drei davon erhielten relevante Daten. Hier geht's zu unserem Text.

Kahoot

In Kahoot sind zwar Drittanbieter aus Analyse und Marketing eingebunden, sie erhalten aber keine eindeutigen Kennnummern aus der App.

Für iOS und bei der Nutzung als Schüler*in auf Android bewerten wir das Datensendeverhalten als gerade noch akzeptabel. Anders sieht's bei der Android-App für Lehrer*innen aus. Hier geht's zu unserem Text.

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