Ratgeber

Apps des Monats – die spannendsten im August

Ein Artikel von , veröffentlicht am 25.08.2020, bearbeitet am30.08.2020

E-Mails verschlüsseln, das Smartphone aufräumen und Apps auf Kinderhandys blockieren – das können unsere Apps des Monats August. Auch geht’s mal wieder um WhatsApp und warum wir andere Messenger einfach besser finden.

CCleaner

Das Handy schneller, sauberer und sicherer machen - das wollen so genannte Cleaner-Apps. Häufig sind sie mit Werbung vollgestopft und bringen rein gar nichts. Wir haben die Android-App CCleaner getestet. Downloads bei Google Play: mehr als 50 Millionen, Fazit:  Werbeschleuder mit wenig Mehrwert.

SD Maid

Eine der wenigen vertrauenswürdigen Android-Apps, die tatsächlich beim Aufräumen hilft. Entfernt zum Beispiel alte Systemdateien, die nach Deinstallation von Apps auf dem Handy liegenbleiben. Mehr Infos im Video: Was bringen Cleaner-Apps? App-Tipp: SD Maid.

OpenKeyChain

Die App verschlüsselt Ihre E-Mails auf dem Handy Ende-zu-Ende. Voraussetzung ist eine Mail-App, die OpenKeyChain unterstützt, zum Beispiel K-9 Mail oder FairEmail. Hier geht's zur Anleitung zum Einrichten. Alle drei Apps finden Sie auch im alternativen F-Droid-Store.

Threema

Gehört zu unseren Lieblings-Messengern für Android und iOS. Bietet nach erfolgreicher Beta-Phase jetzt endlich Video-Chats für alle, allerdings erstmal nur zu zweit. Mehr zu Threema hier.

Übrigens erreichen uns immer wieder Hinweise auf noch mehr sichere Messenger. Wir bleiben erst einmal bei unseren Empfehlungen - immer größere Auswahl macht den Wechsel von WhatsApp schließlich auch nicht leichter.

WhatsApp

Was eigentlich unser Problem mit dem beliebtesten aller Messenger ist? Genau genommen sind es drei Probleme, plus eine große Ungeklärtheit. Welche das sind, erfahren Sie hier: 3 Argumente gegen WhatsApp. Das Video ist der Abschluss unserer gemeinsamen Videoreihe mit klicksafe.

Bildschirmzeit

An der Kindersicherung von Apple haben wir nichts zu meckern. Die App beschränkt die Nutzung von anderen Apps und Systemfunktionen. Sie können sie lokal auf dem Gerät Ihres Kindes einrichten, dann landen keine Daten im Internet. Hier geht's zum Text Bildschirmzeit: Das kann die Kindersicherung von Apple.

TimeLimit

Unser Testsieger unter den Android-Kindersicherungen. Die App kostet zehn Euro jährlich, ist werbefrei und lässt sich lokal auf dem Gerät des Kindes einrichten. Hier geht's zum Text: TimeLimit: Diese Android-Kindersicherung empfehlen wir.

Die Vorgängerversion JoLo hat der Entwickler Jonas Lochmann für das Handy seines kleinen Bruders entwickelt. TimeLimit bietet dieselben Grundfunktionen.

Google Family Link

Googles Kindersicherung für Android, läuft über ein Google-Konto für Kinder. Die App funktioniert nur per Fernsteuerung vom Elterngerät und leitet alle Daten über Google-Server. Wir raten von der Nutzung ab. Mehr Infos hier: App-Check: Kindersicherung Google Family Link.

Kennen Sie schon unseren Newsletter? Einmal im Monat schicken wir Ihnen aktuelle mobilsicher-Lesetipps direkt ins Postfach. Hier geht's zur Anmeldung.

Weitere Artikel

Ratgeber 

Anleitung: Werbeblocker bei Safari einrichten (iOS)

Falls Sie die Werbung beim Surfen auf dem iPhone stört, können Sie im Safari-Browser einen Inhaltsblocker installieren. Wir empfehlen dazu Firefox Klar. Wie Sie ihn in den Browser integrieren, zeigen wir hier Schritt für Schritt.

Mehr
Ratgeber 

Wissenswertes über Passwörter

Passwörter schützen alle unsere wichtige Daten vor unbefugten Zugriffen. Wir erklären, wieso Passwörter so lang und kompliziert sein müssen. Außerdem besprechen wir, was es für Alternativen für diejenigen gibt, die sich nicht alle Passwörter merken können.

Mehr
Kinder und Jugendliche 

Jugendschutzfilter JusProg: Nützlich, aber nicht perfekt

Ihr Kind ist alt genug für ein eigenes Mobilgerät? Dann stehen Sie vermutlich wie tausende andere Eltern vor der Frage, wie Sie es vor Pornografie, Gewalt, Hass im Internet schützen können. Ein Teil der Lösung kann ein Inhaltefilter sein. Ein brauchbares, aber wenig bekanntes Produkt ist JusProg.

Mehr
YouTube-Video 

Ortung per WLAN – wie funktioniert das?

Mobiltelefone und andere mobile Geräte nutzen verschiedene Techniken, um festzustellen, wo sich ein Gerät – und damit sein Nutzer – befindet. Diese Techniken werden oft kombiniert, um genauere Ergebnisse zu erhalten. Ein Weg ist WPS, die Positionsbestimmung per WLAN. Die Funktion wertet zum Beispiel die Signale von kommerziellen Hotspots, Firmennetzwerken oder von privaten Routern aus. Wie funktioniert das?

Ansehen