Ratgeber

Apps des Monats – die spannendsten im Juli

Ein Artikel von , veröffentlicht am 02.08.2020

Ein Messenger taucht aus der Versenkung auf und endlich gibt es eine gute Firewall fürs iPhone. Außerdem neu: Frische Infos zu den Bezahldiensten von Google und Apple und eine blitzsaubere Fitness-App.

Lockdown

Seit vergangenem Jahr gibt es endlich eine gute Firewall fürs iPhone - nach Angaben der Entwickler von Lockdown ist es die einzige quelloffene iOS-App ihrer Art. Mit Lockdown können Sie eingebaute Tracker in Apps sichtbar machen und blockieren. Kostenlos, werbefrei und finanziert durch einen angeschlossenen VPN-Dienst (per In-App-Kauf zu haben).

Hier geht's zu unserem Text: Firewall fürs iPhone: Lockdown kurz vorgestellt.

Warnwetter

Werbefreie Wetter-App, angeboten vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Nutzeranalyse kann bei der Einrichtung der App abgewählt werden. Die Basisversion der App warnt bei Unwettern, den normalen Wetterbericht gibt's nur in der Vollversion. Die kostet einmalig 1,99 Euro, übrigens erst seit der Klage eines Konkurrenten im Jahr 2017.

Hier geht's zu unserem Text: WarnWetter: Diese Wetter-App empfehlen wir.

FitoTrack

Fitness-Tracker für Android. Misst die Leistung beim Joggen, Radfahren und Skaten. Kostenlos, werbefrei und quelloffen. Angeboten von dem deutschen Entwickler Jannis Scheibe, der die App nichtkommerziell betreibt. Spenden sind möglich.

Hier geht's zum Text FitoTrack: Diesen Fitness-Tracker empfehlen wir (Android).

MyFitnessPal

Beliebte Kalorienzähler-App, von der wir nach unserem Test nur abraten können. In MyFitnessPal sind elf externe Firmen eingebunden, die persönliche Daten erhalten. Lokal gespeichert wird hier absolut nichts, alle eingegeben Daten landen in der Cloud des Anbieters - das ist der amerikanische Sportbekleidungshersteller Under Armour.

Mehr Infos hier: App-Test: Diese Daten sammelt MyFitnessPal.

Apple Pay

Mit dem Bezahldienst von Apple kann man in Apps und an der Kasse im Einzelhandel bezahlen. Dabei erhebt der Dienst laut Apple möglichst wenige Daten von Nutzer*innen. Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzerklärung sind aus unserer Sicht in Ordnung.

Hier geht es zum Text Apple Pay: Wie sicher ist der Bezahldienst fürs iPhone?

Google Pay

Von Googles Pendant für das mobile Bezahlen können wir dagegen nur abraten: Die Datenschutzerklärung sagt klar, dass Nutzer*innendaten ausgewertet und weitergereicht werden - auch, um deren Kreditwürdigkeit abzuschätzen.

Alle Details und unsere Einordnung hier: Google Pay: Was Sie über den Bezahldienst wissen sollten.

TikTok

Soziales Netzwerk mit Playback-Videos, vor allem bei Jugendlichen beliebt. Immer wieder in der Kritik wegen seiner Sicherheits- und Datenschutzprobleme, zuletzt wegen des heimlichen Auslesens der Zwischenablage auf dem iPhone. Zu unserem Überblick geht es hier: Social-Media-App TikTok kurz vorgestellt.

Außerdem haben wir das Datensendeverhalten der App analysiert: App-Test: Diese Daten sammelt TikTok.

Ginlo Messenger

Wir blicken langsam nicht mehr durch: Erst gehörte der verschlüsselte Messenger der deutschen Post, dann wurde er verkauft und umbenannt und dann offline genommen. Jetzt ist er wieder da: mit neuer Videokonferenz-Funktion und nach wie vor starkem Datenschutzversprechen.

Wir haben unseren Text aktualisiert: Messenger-App ginlo kurz vorgestellt.

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