Ratgeber

Apps des Monats – die besten im April

Ein Artikel von , veröffentlicht am 26.04.2020

Die soziale Isolation im April 2020 zeigt sich in unseren App-Vorstellungen: Es ging vor allem um Corona-Tracing und Video-Chats. Doch ein bisschen Ausgleich muss sein – also raus in den Frühling, mit Apps zum Bestimmen von Blumen und Vogelgesang!

Jitsi Meet

Datensparsamer Video-Chat. Funktioniert ohne Anmeldung und auf dem Computer ohne Download von Software. Auf Android und iOS mit schlanker App. Löscht alle Daten nach jedem Meeting, quelloffen, nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Mehr Infos in unserem Text Video-Chat Jitsi Meet kurz vorgestellt.

Wire

Kostenloser Messenger mit Video-Telefonie. Die Pro-Version bietet abhörsichere Konferenzen mit bis zu vier Personen. In unserem Test sehr stabile Verbindung. Zur Anmeldung ist nur eine E-Mail-Adresse nötig. Kostenlose Testphase der Pro-Version (endet automatisch): 30 Tage. Mehr Infos hier: Messenger-App Wire kurz vorgestellt.

GoToMeeting

Ende-zu-Ende-verschlüsselte Video-Telefonie mit bis zu 150 Personen. Wer sich ein Nutzer*innenkonto anlegt, zahlt zwölf Euro und kann kostenlos weitere Teilnehmer*innen einladen. Leider nicht trackingfrei. Für alle Betriebssysteme zu haben, kostenlose Testphase: 14 Tage. Mehr Infos hier: Video-Chat mit GoToMeeting kurz vorgestellt.

Flora Incognita

Heimische Wildpflanzen und Bäume bestimmen per App - mit enorm hoher Trefferquote! Die App für Android und iOS bestimmt Pflanzen per Fotoerkennung und liefert viele Infos zum ermittelten Gewächs. Entwickelt von der Uni Ilmenau/Thüringen, frei von Werbung und Tracking. Mehr Infos hier: Mit dem Handy in den Frühling.

BirdNET

Vogelstimmen richtig zuordnen können Sie mit dieser App. In unserem Test auf dem Balkon bestimmte die App problemlos den Haussperling, im Park oder Wald geht sicherlich noch mehr. Entwickelt von u.a. der Uni Chemnitz, frei von Werbung und Tracking. Bisher nur für Android verfügbar. Mehr Infos hier: Mit dem Handy in den Frühling.

Der Gemüse-Gärtner

Ihrem grünen Daumen auf die Sprünge helfen können Sie mit dieser App zum Anlegen eines biologischen Gemüse- und Kräutergärtchens. Entwickelt vom Österreicher Daniel Puschina, der sein Produkt durch In-App-Käufe finanziert: Kleine Eurobeträge schalten auf Android und iOS die gesamte Datenbank frei. Mehr Infos hier: Mit dem Handy in den Frühling.

Pandoa-App

Bei einem Hackathon der Bundesregierung mit 20 freiwilligen Programmierer*innen entstand die Tracing-App Pandoa, die Kontaktketten von Covid-19-Infizierten sichtbar machen soll. Dabei sollen die Personen anonym bleiben. Die App soll bald in den App-Stores veröffentlicht werden. Mehr Infos hier: Pandoa-App kurz vorgestellt.

GeoHealthApp

Die App nutzt Standortdaten, um Corona-Kontaktketten nachzuvollziehen und mögliche Infizierte zu warnen. Existiert bisher nur als Beta-Version. Anbieter ist ein Start-up aus Hannover. Wie zuverlässig die Anonymisierung der Standortdaten und Befunde funktionieren wird, ist schwer zu bewerten. Mehr Infos hier: GeoHealthApp kurz vorgestellt.

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