Körper und Gesundheit

App-Test Menstruationskalender PRO: Einwandfrei (Android)

Ein Artikel von , veröffentlicht am 28.07.2018

Wer keine App zum Verhüten oder für den Kinderwunsch sucht, sondern einfach nur seinen Zyklus aufzeichnen und Erinnerungen an Pille oder nächste Periode einrichten will, der empfehlen wir diese App. Sie ist werbefrei und speichert Daten lokal auf dem Smartphone.

Das ist Menstruationskalender PRO

Menstruationskalender PRO ist für einmalig 1,98 Euro im Google Play-Store zu haben. Im Grunde handelt es sich bei der App um einen Kalender mit einigen Zusatzfunktionen. So berechnet die App automatisch die nächste Periode, man kann verschiedene „Symptome“ protokollieren und als Diagramm anzeigen lassen sowie Erinnerungen einrichten.

Die App entwickelt hat eine Person aus Frankreich, die ansonsten nur wenig über sich Preis gibt. Deshalb gilt bei dieser App: Zum Verhüten oder bei einem Kinderwunsch sollte man sich auf die Berechnungen der App nicht verlassen, da nicht nachvollziehbar ist, wie die Auswertungen genau zustande kommen.

Zum Berechnen der fruchtbaren Tage empfehlen wir MyNFP oder Lady Cycle

Die App im Datencheck: Einwandfrei

Die App nimmt keinerlei Verbindungen zu Servern im Internet auf (Ergebnis unseres Kurztests der App-Version 1.2.10). Wer seine Daten speichern will, kann ein Backup lokal auf der SD-Karte anlegen.

Grundsätzlich raten wir, die SD-Karte auf dem Smartphone zu verschlüsseln, sodass Dritte persönliche Daten auch auf anderen Geräten nicht auslesen können. Die Funktion zum Verschlüsseln ist auf fast allen neueren Smartphones integriert. Um seine Intimdaten innerhalb der App vor neugierigen Augen zu schützen, kann man ein Passwort für die App einrichten.

Fazit

Ein einfacher Zykluskalender mit allen Funktionen, die Nutzerinnen für den Überblick über ihren Zyklus brauchen – und garantiert ohne Tracking. Nachteil: Die Übersetzungen ins Deutsche sind mitunter etwas holperig.

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Die Autorin

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Miriam Ruhenstroth

Projektleiterin. Miriam Ruhenstroth hat mobilsicher.de seit Beginn des Projektes begleitet – zuerst als freie Autorin, später als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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