Ratgeber

Greenwashing-Check: Apples langer iOS-Update-Atem

Ein Artikel von , veröffentlicht am 18.04.2024
Foto: Louis Hansel

Apple präsentiert sich gerne als grüner Handybauer. Wir schauen uns die Details in einer Serie an. Wie etwa die Update-Dauer.

Eine Stärke von iPhones wird nach unserer Einschätzung zu selten betont: Die Handys bekommen echt lange Updates. Etwa neun Jahre sind es. Android kam manchmal nur auf zwei. Erst seit kurzem erreichen zumindest Spitzenmodelle bei Android ähnliche Supportzeiten wie iPhones.

In dieser Serie schauen wir uns fünf Beispiele für Apples Umweltversprechen an. Hier geht es zur Übersicht.

...das ist nur scheinbar grün:

Hier müssen wir auch ein wenig mäkeln: Denn wenn der Support erst mal endet, kann man nichts dagegen tun. Bei Android ist das anders: Weil das Betriebssystem im Kern quelloffen ist, haben sich mehrere alternative Versionen entwickelt, auf die Nutzer*innen umsteigen können.

Dass Apple hier nachzieht, so unwahrscheinlich wie Schnee im August. Denn die unternehmerische Philosophie ist ein „Garten mit Mauern“. Apple will sich überhaupt nicht in die Karten schauen lassen. Aber es ist ja nie zu spät für ein Umdenken.

Dass Apple auf die gute Update-Versorgung nicht stärker hinweist, könnte daran liegen, dass man in Cupertino lieber neue iPhones verkaufen will, als die lange Nutzungsdauer zu betonen. Dabei ist die lange Nutzung das Wichtigste für die Klimabilanz. Warum, erklären wir in dieser Datenanalyse.

...das ist ein Lob wert:

Die lange Unterstützung mit Aktualisierungen hat das Unternehmen lange vor Google mit dem Pixel 8 oder dem vorbildlichen Fairphone 5 erreicht. Ohne äußere Zwänge wie etwa durch Gesetze.

 

➜ Zuguterletzt besuchen wir noch Apples Recycling-Robo.

 

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Jonas Bickelmann

Leitet die Redaktion von mobilsicher. Er studierte Philosophie, machte ein Volontariat bei einer Berliner Tageszeitung und schreibt nicht nur gerne über grünere Smartphones, sondern als freier Autor auch über Reisen und Kultur.

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