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News vom 26.01.2017

WhatsApp: Falschmeldung zum Kindergeld

Ein Artikel von Uwe Sievers, veröffentlicht am 26.01.2017

Eine Falschmeldung verbreitet sich derzeit rasant über WhatsApp: Sie verspricht eine Sonderzahlung des Kindergeldes. Empfänger werden aufgefordert, ein Formular herunterzuladen und auszufüllen. Über den dazugehörigen Link riskieren sie allerdings, sich Schadsoftware einzufangen.

„Habt ihr gehört? Die Familienkasse zahlt für jedes Kind 500 Euro extra dieses Jahr.“ So beginnt eine Falschmeldung, die von WhatsApp-Nutzern und -Nutzerinnen üppig weitergeleitet wird.

Anschließend empfiehlt die Mitteilung: „Formular gleich ausfüllen und an die Familienkasse bis zum 31.01.2017 abschicken“. Der mitgeschickte Link soll angeblich zum Formular führen. Doch ein Solches existiert nicht, wer den Link anklickt, riskiert stattdessen, mit Schadsoftware infiziert zu werden.

Deshalb warnt das zuständige Bundeszentralamt für Steuern auf seiner Internetseite davor, dem Link zu folgen. „Diese Nachricht stammt nicht von einer amtlichen Stelle. Sie entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage“, teilt das Amt mit. Eine Sonderzahlung des Kindergeldes sei nicht vorgesehen, heißt es dort weiter.

Wiederholt haben wir vor WhatsApp-Falschmeldungen und Kettenbriefen gewarnt. Verschiedene Webseiten informieren über im Umlauf befindliche Falschmeldungen, sogenannte Hoaxes, wie etwa die von der Technischen Universität Berlin betriebene Seite hoax-info.de. In Zweifelsfällen sollte man sich hier oder auf ähnlichen Seiten informieren, bevor man auf dubiose Meldungen reagiert.

Weitere Informationen liefert unser Artikel Nicht lustig: Kettenbriefe auf WhatsApp.

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