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Tinnitus-App „Tinnitracks“ bessert nach

Im November 2017 hatten wir die App „Tinnitracks“ getestet. Als Reaktion darauf hat der Hersteller nun bei der Sicherheit und bei der Datenschutzerklärung einiges verbessert. Wir freuen uns, denn jetzt gibt es bei der App wirklich nichts mehr zu meckern.

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Die App „Tinnitracks“ verspricht, die Störgeräusche bei bestimmten Arten von Tinnitus zu reduzieren. Dazu verändert (moduliert) sie auf Basis der individuellen Tinnitusfrequenz die von Patienten gehörte Musik.

Die App ist als Medizinprodukt zertifiziert, von vielen Krankenkassen anerkannt und das Wirkprinzip medizinisch gut untersucht. Unser Test im November 2017 ergab: Auch beim Datenschutz schneidet die App gut ab – ganz anders als die meisten anderen Medizin-Apps, die wir bisher getestet haben.

Verbesserung bei der Sicherheit

Nur zwei Punkte hatten wir damals zu bemängeln: Um Tinnitracks in vollem Umfang zu nutzen, braucht man ein Nutzer-Konto. Die Login-Daten für dieses Nutzerkonto legte die App unverschlüsselt auf dem Gerät ab – ein ganz unnötiges Sicherheitsrisiko.

Nach Angaben des Herstellers ist das mit dem Update vom 28.01. behoben. Zusätzlich wurde das sogenannte Certificate Pinning eingeführt, wodurch es für Dritte noch schwieriger ist, die übertragenen Daten zu entschlüsseln.

Datenschutzerklärung überarbeitet

Auch bei der Datenschutzerklärung hat die Hamburger Sonormed GmbH nachgelegt: Unter http://www.tinnitracks.com/de/datenschutz_v11 ist eine aktualisierte Version vom 12.02.2018 hinterlegt, die sich nun auch mit dem deckt, was die App tut.

Damit können wir die App ohne Einschränkung empfehlen.

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