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News vom 18.05.2017

Staatssekretär Billen zu Besuch bei mobilsicher.de

Ein Artikel von , veröffentlicht am 18.05.2017

Welche Herausforderungen stellen Mobilgeräte für den Verbraucherschutz dar? Wo kann die Medienkompetenz gestärkt werden, und wo sind Wirtschaft und Politik gefragt? Staatssekretär Billen im Gespräch mit der mobilsicher.de – Redaktion.

Die ganze Pressemeldung zum Herunterladen als pdf gibt es hier.

Braucht man für Smartphones einen Virenscanner? Was ist zu tun, wenn das Handy verloren geht? Und welche Apps lesen heimlich persönliche Daten aus? Gerd Billen, Staatssekretär im BMJV, besuchte am 17. Mai die Redaktion von mobilsicher.de in Berlin, die auf ihrer Website Antworten auf diese und andere Fragen rund um Smartphones und Tablets gibt.

Inzwischen besitzen rund 78 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren ein Smartphone, bei den 12- bis 19-Jährigen haben sogar 95 Prozent ein mobiles Endgerät. Sie sind als „Computer im Taschenformat” ungemein nützlich und populär, bringen aber in ihrer Handhabung Herausforderungen und Risiken mit sich.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen täglich ihre mobilen Endgeräte, wie beispielsweise ihr Smartphone, ohne über den sicheren Umgang – gerade in datenschutzrechtlicher Hinsicht – damit nachzudenken. In der zunehmend digitalisierten Welt ist es von besonderer Bedeutung, den Nutzerinnen und Nutzern handfeste und einfach verständliche Informationen über gängige Betriebssysteme, Datensicherheit sowie Apps im Allgemeinen zur Verfügung zu stellen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unterstützt daher die Informationsplattform 'mobilsicher.de', welche umfassende Verbraucherinformationen zu digitalen Themen veröffentlicht.“

Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

So werden weiterhin viele Android-Smartphones angeboten, deren Betriebssystem sich bereits zum Zeitpunkt des Kaufs nicht mehr aktualisieren lässt. Und auch Apples iOS hat Funktionen zum Datensammeln, welche den Nutzerinnen und Nutzern nicht ordentlich angezeigt werden. Zudem verschleiern Apps häufig, an welches Werbenetzwerk sie Daten liefern.

„Die Nutzer der Geräte haben selbstverständlich eine Verantwortung dafür, ihr Gerät zu kennen und richtig einzustellen. Aber wenn die Hersteller von Smartphones und Apps gegen die Nutzer arbeiten, was sie oft genug tun, kann Medienkompetenz nicht die einzige Antwort sein.“

Miriam Ruhenstroth, Redaktionsleiterin mobilsicher.de

Seit knapp drei Jahren bietet die Plattform mobilsicher.de Verbraucherjournalismus rund um Sicherheit und Datenschutz bei Smartphones und Tablets. In Ratgebern und Anleitungen mit Screenshots bietet das Portal praktische Tipps und konkrete Hilfestellungen. In dem eigens von mobilsicher.de entwickelten Format „App-Tests“ untersucht die Redaktion in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitsexperten Mike Kuketz regelmäßig populäre Apps unter verbraucherschutzrechtlichen Aspekten. Denn was eine App im Hintergrund alles treibt, sieht man normalerweise nicht.

Das Projekt mobilsicher.de wird derzeit mit Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

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Miriam Ruhenstroth

Begleitet mobilsicher.de seit der Gründung – zuerst als freie Autorin, dann als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt, das 2020 um den AppChecker erweitert wurde. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

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