News vom 17.09.2015

Mobiles Bezahlsystem Android Pay in den USA gestartet

Ein Artikel von , veröffentlicht am 17.09.2015

Wie das Unternehmen Google kürzlich in seinem Blog bekannt gab, können Android-Nutzer in den USA ab sofort ihre Einkäufe via Smartphone bezahlen – sofern sie bereit sind, ihre Kreditkartendaten bei Google zu hinterlegen.

Ähnlich wie bei den bereits am Markt agierenden Bezahlsystemen von Apple oder Samsung müssen auch die Android Pay-Nutzer die Daten ihrer Kreditkarten hinterlegen, in diesem Fall bei Google. Dort sollen sich auch Informationen zu Kundenkarten speichern lassen, die man beispielsweise von Einzelhändlern oder Schnellrestaurants hat.

Laut Google sollen in den USA rund eine Million Läden und Restaurants auf die Bezahlung per Android Pay eingestellt sein, demnächst sollen Banken und weitere Einzelhändler dazu kommen. Wann das Bezahlsystem in Deutschland startet, gab Google bislang nicht bekannt.

Android Pay funktioniert über die sogenannte Nahbereichskommunikation (NFC), bei der eine Funkverbindung für eine sehr kurze Distanz aufgebaut wird, etwa vom Smartphone zur Kasse. Hierfür muss im Smartphone ein NFC-Chip eingebaut, das Android-Betriebssystem der Version 4.4/Kitkat (oder neuer) sowie die Android Pay-App installiert sein.

Für die Transaktion der Daten und die Bestätigung des Kaufs genügt es, das Smartphone in die Nähe des Bezahlterminals zu halten, wobei es in dem Moment entsperrt sein muss. Wie Google erläutert, würden bei der Bezahlung vor Ort nicht die tatsächlichen Kreditkarten- oder Kundenkontodaten übermittelt, sondern eine eigene, speziell dafür eingerichtete Nummer.

Bisher bot Google einen „Wallet“ genannten Bezahldienst. Google Wallet-Kunden können durch ein Update ihrer App zu dem neuen Dienst Android Pay wechseln. Zudem kündigte das Unternehmen an, dass Android Pay in Zukunft auf NFC-fähigen Android-Smartphones einiger Mobilfunkbetreiber vorinstalliert sein wird.

In Deutschland sind bereits mobile Bezahlsysteme auf Basis von NFC im Einsatz – meist „Wallets“ genannt – und zwar von den Mobilfunkbetreibern Vodafone, Base, O2 und Telekom.

Mehr zu mobilem bezahlen via NFC lesen Sie in unserem Hintergrund-Artikel NFC macht Smartphone zur Kreditkarte.

Weitere Artikel

Ratgeber 

Dieser Beitrag wurde in unser Archiv verschoben

Dieser Beitrag ist nicht mehr aktuell und wurde in unser Archiv verschoben.

Mehr
Ratgeber 

So erkennen Sie gefälschte Apps

Nicht immer steckt in einer App das drin, was drauf steht. Gerade von bekannten Diensten wie Facebook, Youtube oder WhatsApp sind oft Fälschungen im Umlauf. Nutzer*innen können damit um Geld betrogen werden oder sich Schadprogramme einfangen.

Mehr
Ratgeber 

K-9 Mail-App: Tipps zur Problemlösung

Sie wollen die Mail-App K-9 nutzen, haben aber Probleme beim Einrichten? Zugegeben: Einige Fehlermeldungen klingen kryptisch. Die meisten Probleme lassen sich aber leicht beheben. Hier zeigen wir einige typische Probleme und die passenden Lösungswege.

Mehr
Ratgeber 

Googles Play-Store: Zahlen, Fakten, Tipps

Der App-Store von Google ist auf fast allen Android-Geräten vorinstalliert. Mit mehr als drei Millionen Apps bietet er die größte Auswahl für Android. Welche Apps im Store zu finden sind und welche weit oben in der Liste erscheinen, bestimmt allein Google.

Mehr