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iCloud-Daten ziehen nach China um, Amnesty warnt

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Die iCloud-Daten von Nutzern mit chinesischer Spracheinstellung müssen ab jetzt auf Servern in China liegen. Die chinesische Regierung hat damit theoretisch Zugriff auf diese Daten, warnt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

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iCloud · Überwachung
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Am 28. Februar war es so weit: Apple hat die iCloud-Daten von chinesischen Nutzern nach China umgezogen. Apple folge damit chinesischen Richtlinien, begründete der Konzern den Schritt.

Die Daten von iPhones und iPads mit chinesischer Ländereinstellung werden von nun an auf Servern des chinesischen Unternehmens „Guizhou on the Cloud Big Data Industrial Development Co. Ltd. (GCBD)“ verwaltet. GCBD gehört der Provinzregierung von Guizhou im Süden Chinas.

Pikant: Auch die Schlüssel, mit denen man die Daten aus der iCloud entschlüsseln kann, sind in China gespeichert.

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ warnte in einer Pressemeldung eindringlich vor den damit einhergehenden, neuen Überwachungsmöglichkeiten der chinesischen Regierung und forderte Journalisten und Blogger auf, ihre Ländereinstellung bis zum 28. Februar zu ändern, um den Datenumzug zu verhindern. Auch Amnesty International riet Betroffenen, ihre Ländereinstellung zu ändern.“

 


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