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Falscher Super Mario

Fans können den Nintendo-Klassiker nun auch auf dem iPhone spielen. Die Android-Version ist aber noch nicht fertig. Cyber-Kriminelle nutzen das aus, um Schadprogramme als Super-Mario-Spiel zu tarnen und über alternative App-Stores anzubieten.

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App-Stores · Malware · Schadprogramme
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Einst sorgte der berühmte Klempner Super Mario auf Nintendo-Spielekonsolen für Furore. Die japanische Spielekreation wurde zur erfolgreichsten Videospielreihe überhaupt. Seit ein paar Tagen hüpft Super Mario auch auf iPhones herum und sorgt für Rekord-Downloads.

Für Android wird es das Spiel erst in einigen Monaten geben. Doch Spielefans sind ungeduldig, das wissen auch Betrüger. Deshalb haben sie in die App-Stores jede Menge falsche Super-Mario-Apps platziert: Über 6000 Apps geben sich laut Antivirusfirma Trend Micro als Spiel „Super Mario Run“ für Android aus oder verwenden einen ähnlich klingenden Titel.

Tatsächlich verstecken sich dahinter gefährliche Schadprogramme, die nervige Werbung in überlagernden Fenstern einblenden, weitere dubiose Komponenten oder Apps nachladen, sowie Nutzerdaten abgreifen. Zukünftig dürften noch schlimmere Formen auftauchen.

Das Phänomen ist nicht neu: Auch von „Pokémon Go“ tauchten verschiedene Fälschungen mit bösartigen Funktionen auf. Interessenten sollten gut prüfen, aus welchen Quellen sie Apps installieren und sich auf seriöse App-Stores, wie den von Google, F-Droid oder Amazon beschränken.

Inzwischen wurde bekannt, dass Apple-Nutzer zum Spielen von „Super Mario Run“ eine permanente Internet-Verbindung benötigen, denn das Spiel neigt zu einem ungewöhnlich hohen Datentransfervolumen.

 

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