News vom 21.03.2018

App-Geprüft: Jetzt noch mehr App-Tests bei mobilsicher.de

Ein Artikel von , veröffentlicht am 21.03.2018

Ob Minecraft, Super Mario oder Angry Birds – Smartphone-Spiele sind begehrt. Aber nicht alle sind für Kinder geeignet. Die Kollegen von jugendschutz.net bieten mit ihren App-Tests Entscheidungshilfen. Ab jetzt gibt es die Test-Ergebnisse auch bei uns auf der Seite.

Wer Kinder hat, kommt um das Thema nicht herum: Irgendwann entdecken die Kleinen das Smartphone – und die Spiele, die man darauf spielen kann.

Die Auswahl ist gewaltig, die Qualitätsunterschiede der Spiele auch. Und hier wird die Sache schwierig. Denn längst nicht alle beliebten Spiele sind bedenkenlos für Kinder und Jugendliche nutzbar.

Werbung, In-App-Käufe, Datenschutz

Viele Spiele enthalten unangemessene Werbung oder versuchen, die Spieler mit psychologischen Tricks aus der Glücksspielkiste zu In-App-Käufen zu animieren. Manche Spiele ermöglichen unkontrollierte Kontaktaufnahme durch Fremde.

Auch um Datenschutz und Privatsphäre ist es meistens nicht gut bestellt. Viele Spiele fordern zur Preisgabe persönlicher Daten auf oder greifen Daten ganz einfach unbemerkt im Hintergrund vom Telefon ab.

App-geprüft: Datenbank mit App-Tests

Ob eine App gemäß Jugendschutz- und Privatsphäre-Kriterien sicher ist, lässt sich von außen oft nur schwer beurteilen. Hier schafft das neue Projekt von jugendschutz.net Abhilfe: In dem Angebot "app-geprüft" untersuchen die Kollegen regelmäßig beliebte Spiele-Apps auf Basis eines bewährten Kriterienkatalogs. Mit einer leicht verständlichen Ampel-Kennzeichnung können Sie geeignete Apps auf einen Blick erkennen.

Mehr Informationen, wie jugendschutz.net genau testet, gibt es hier.

Für uns besonders wichtig: Die Tester probieren das jeweilige Spiel nicht nur aus und bewerten es nach Jugendschutz-Kriterien. Sie ermitteln auch das Datensendeverhalten und nennen eingebundene Drittanbieter, die Daten vom Nutzer erhalten.

Wir freuen uns über die willkommene Ergänzung zu den App-Tests von mobilsicher.de und binden die Datenbank von app-geprüft ab jetzt fest auf unserer Seite ein.

Die Autorin

E-Mail

m.ruhenstroth@mobilsicher.de

PGP-Key

0xAC27FCDCF277F1E4

Fingerprint

E479 C1CD 0FC9 E373 A4B3 F5DB AC27 FCDC F277 F1E4

Miriam Ruhenstroth

Projektleiterin. Miriam Ruhenstroth hat mobilsicher.de seit Beginn des Projektes begleitet – zuerst als freie Autorin, später als Redakteurin. Seit Januar 2017 leitet sie das Projekt. Davor arbeitete sie viele Jahre als freie Technik- und Wissenschaftsjournalistin.

Weitere Artikel

Standort 

Anleitung: Standortermittlung auf Android an- und ausschalten

Es gibt Situationen, in denen Ihr Android-Handy seinen Aufenthaltsort nicht ermitteln sollte. Zum Beispiel, wenn Sie es vor einem Verkauf anonym einrichten wollen. Die Funktion können Sie im Handumdrehen deaktivieren und bei Bedarf wieder anschalten.

Mehr
YouTube-Video 

App Waze: Keine Alternative zu Google Maps

Die beliebte Navigations-App Waze gibt sich als Community-Projekt - jeder kann mitgestalten. Jeder für alle, alle für jeden. Dahinter steckt jedoch eine kommerzielle Firma. Und Google sitzt auch mit im Boot. Die Details erfahren Sie in unserem Video.

Ansehen
Ratgeber 

„Viele Menschen gehen mit ihren Daten nicht sorgsam um“

Wer mit der kostenlosen App Magic Earth navigiert, bleibt anonym. So lautet das Versprechen der Herstellerfirma General Magic, die auch Unternehmenslösungen anbietet. Sein Team will den besten Kartendienst überhaupt entwickeln, sagt Job van Dijk im mobilsicher-Interview.

Mehr
YouTube-Video 

Google-Standortermittlung deaktivieren

Es gibt Situationen, in denen das Mobilgerät seinen Aufenthaltsort nicht ermitteln sollte. Zum Beispiel, wenn Sie es vor einem Verkauf anonym einrichten wollen. Die Funktion können Sie im Handumdrehen deaktivieren, und bei Bedarf wieder anschalten.

Ansehen